Klassische Orthopädie – modern interpretiert

Als klassische orthopädische Praxis behandeln wir alle Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats. Dazu gehören Verschleißerkrankungen (z.B. Arthrose der Gelenke), chronische Schmerzsyndrome sowie akute Verletzungen wie Muskelfaser- und Bänderrisse.

Darüber hinaus haben wir uns auf die Behandlung von Sportverletzungen sowie auf die konservative und operative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert. Weitere Schwerpunkte bilden die Multimodale Schmerz- und die Faszientherapie.

WIR NEHMEN UNS ZEIT – FÜR SIE!

Anders als in vielen orthopädischen Praxen nehmen wir uns für unsere Patienten ausreichend Zeit, um die Ursachen der Beschwerden zu identifizieren und bestmöglich zu beheben. Wir hören zu, stellen eine individuelle Diagnose und erarbeiten ein auf den Patienten optimal zugeschnittenes Behandlungskonzept. 20 bis 30 Minuten pro Patient sind dafür absolut erforderlich und stellen die Norm dar.

SCHWERPUNKT SPORTVERLETZUNGEN

Jeder aktive Mensch hat sich schon einmal verletzt – das gehört zum Leben und zum Sport dazu. Als betreuender Arzt von Spitzensportlern und Profimannschaften verfügt Dr. Jan Schilling über langjährige Erfahrung und umfangreiches Fachwissen in der Behandlung von Sportverletzungen.

Die Vernetzung der orthopädischen Praxis mit der Physiotherapie, Osteopathie und Faszientraining im interdisziplinären Behandlungsteam ermöglicht einen optimalen Behandlungserfolg. Dies gilt für „kleine“ Verletzungen wie Bänderrisse genauso wie für komplexe Unfälle und chronische Leiden.

SCHWERPUNKT WIRBELSÄULENERKRANKUNGEN

Die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ist ein weiteres Kompetenzfeld im Therapiezentrum HafenCity. Alle nicht-operativen Maßnahmen – inklusive gezielter Spritzen zur Schmerztherapie – können in der Praxis erfolgen. Dafür setzen wir modernste digitale Röntgen- und Ultraschalltechnik ein. Das bedeutet für den Patienten minimale Röntgenstrahlenbelastung und maximale Präzision bei Diagnose und Behandlung, beispielsweise bei bandscheibenbedingten Beschwerden und chronischen Schmerzen.

Durch Kenntnis und Anwendung von nicht-operativen sowie operativen Behandlungsmöglichkeiten können wir eine optimale individuelle Behandlungsstrategie für jeden Patienten gewährleisten. Sollten Operationen notwendig sein, so erfolgen alle nahezu ausschließlich minimalinvasiv – also besonders schonend für das gesunde Gewebe. Neben klassischen Operationen bei Bandscheibenvorfall nach dem „Schlüssellochprinzip“ oder Nervenfreilegungen bei Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose) gilt dies auch für Wirbelbrüche oder Instabilitäten (Wirbelgleiten). Diese innovative, wenig belastende Technik ermöglicht, dass auch gerade älteren Patienten diese Behandlungsoptionen nicht versagt bleiben. Die speziell angewendete Technik ist regional einzigartig und führt zu einer besonders schnellen Wiederherstellung der Gesundheit. Als Leiter der Wirbelsäulenchirurgie im Katholischen Marienkrankenhaus Hamburg ist Dr. Jan Schilling ein anerkannter und äußerst erfahrener Experte auf diesem Gebiet. Er genießt u.a. das Vertrauen von Profi- und Leistungssportlern.

Bildgesteuerte Injektionen zur Schmerztherapie sind eine weitere Spezialität unseres Therapiezentrums. Insbesondere bei Wirbelsäulenbeschwerden können z.B. die Periradikuläre Therapie (PRT) oder eine Facettentherapie Beschwerden lindern. Bei dieser Spritzentherapie werden die medikamentösen Injektionen unter Ultraschall-Lokalisierung an die gewünschten Nervenwurzeln der Wirbelsäule gegeben (PRT) bzw. direkt am/im Gelenkspalt platziert (Facettentherapie) – präziser geht es nicht!

Als Medikamente kommen neben den klassischen Mitteln zur Schmerzblockade (lokale Betäubungsmittel) auch entzündungshemmende Präparate zur Anwendung. Immer seltener muss hier auf das Kortison zurückgegriffen werden. Moderne Biologica wie Hyaluron und autolog konditioniertes Serum (ACS) bzw. autolog konditioniertes Plasma (ACP) drängen sich immer mehr in den Vordergrund.

Darüber hinaus bieten wir eine besondere Betreuung in Bezug auf Erkennung und Behandlung von Kindern mit Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose) an. Zu unserem umfassenden Netzwerk gehören neben dem Praxisteam weitere Spezialisten, die bei Bedarf therapiebegleitend eingebunden werden können.

SCHWERPUNKT GELENKVERSCHLEISS (ARTHROSE)

Bei der Behandlung von Arthrose setzen wir auf natürliche Behandlungsmethoden mittels körpereigener Wirkstoffe. Bei der Therapie mit autolog konditioniertem Serum (z.B. Orthokin®) bzw. autolog konditioniertem Plasma werden körpereigene Hemmstoffe aus dem Blut des Patienten gewonnen und anschließend direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Darüber hinaus kommt das körpereigene Polysaccharid Hyaluron als synthetisch hergestelltes Präparat zur Anwendung. Dies wird ebenso in das geschädigte Gelenk injiziert und kann so Heilungsvorgänge im Knorpel anregen.