Behandlungskosten und Abrechnungshinweise

Alle Leistungserbringer im Therapiezentrum HafenCity sorgen – neben einer optimalen medizinischer Versorgung – auch stets für korrekte Abrechnungs- und Erstattungsverhältnisse. Hier finden Sie zur Orientierung erste Informationen:

Orthopädische Praxis

Die Kosten für die orthopädische Behandlung werden von den privaten Krankenkassen und der Beihilfe übernommen. Die Behandlungskosten in der orthopädischen Praxis berechnen sich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Sie richten sich nach Art und Umfang der erbrachten Leistungen. In der Regel dauert eine Erstkonsultation in der orthopädischen Praxis etwa 30 Minuten. Die durchschnittlichen Kosten pro Behandlung liegen hier bei 100 bis 200 Euro.

Sportärztliche Untersuchungen müssen nun auch nicht mehr von den Patienten selbst getragen werden. Auf den jeweiligen Websites der Krankenkassen können Sie die Untersuchungsinhalte einsehen und die Höhe des Erstattungsbetrages. Folgen Sie dazu einfach diesem Link.

Physiotherapie

Die Kosten für die physiotherapeutische Behandlung werden von den privaten Krankenkassen, der Beihilfe und den Berufsgenossenschaften übernommen. Im Einzelfall kann es vorkommen, dass die Kosten für spezielle Maßnahmen bzw. Behandlungsziffern die Behandlungssätze Ihrer Kasse übersteigen. Zur genauen Abklärung erfragen Sie bitte die aktuellen Erstattungssätze bei Ihrer Krankenkasse und melden sich anschließend bei uns.

Osteopathie

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine osteopathische Behandlung. Erfragen Sie dies bitte bei Ihrer Krankenkasse. Auch erhalten Sie dazu Informationen unter www.osteokompass.de. Für eine osteopathische Behandlung rechnen Sie mit Kosten von 80 bis 140 Euro je nach Zeitaufwand.

HInweise zur Abrechnung

Die Abrechnung aller Behandlungsmethoden erfolgt nach den gültigen gesetzlichen Bestimmungen; zum Beispiel beim Arzt auf Grundlage der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) in ihrer zum Zeitpunkt der Behandlung gültigen Fassung unter Beachtung aktueller Empfehlungen für analoge Bewertungen durch die Bundesärztekammer und unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage. Der Steigerungsfaktor für einzelne Leistungen liegt je nach Schwierigkeit und erforderlichem Aufwand zwischen 1,0- und 3,5-fachem Satz.

Da derzeit für viele, teilweise neue und/oder sehr zeitaufwendige Leistungen eine Gebührenziffer nach GoÄ nicht zur Verfügung steht, müssen sie durch analoge Bewertungen nach § 2, Abs. 2 GOÄ zum Ansatz gebracht werden. Erfahrungsgemäß ist die Erstattung der hierdurch entstehenden Honorarforderung durch die privaten Krankenversicherungen und/oder Beihilfestellen nicht immer problemlos gewährleistet, wodurch für den Patienten ein nicht erstattungsfähiger Kostenanteil verbleiben kann.

Insbesondere der Abschluss einer Vereinbarung nach § 2 GOÄ über die Abweichung von der Bemessungsgrenze der Gebühren laut § 5 GOÄ (Überschreitung des Gebührenrahmens) kann möglicherweise nicht unerhebliche finanzielle Belastungen zur Folge haben.

Um Missverständnisse und unnötigen Verwaltungsaufwand daher von vornherein auszuschließen, weisen wir in diesem Zusammenhang auf die Rechtslage bei ärztlicher Behandlung und ihrer Kostenerstattung hin: Durch die Inanspruchnahme des Arztes kommt ein Behandlungsvertrag zwischen Patient und Arzt zustande, der auch ohne schriftliche Bestätigung wirksam wird.